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Radarsensoren

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Radarsensoren sind leistungsstarke Bewegungsmelder. Im Gegensatz zu optischen Sensoren, die mit Infrarot-Technik arbeiten, können sie ein Objekt nicht nur erkennen. Sie ermitteln auch, ob es dem Sensor näherkommt oder sich von ihm entfernt.

Radarsensoren werden zum Beispiel zur Steuerung von Automatik-Toren verwendet. Diese Sensoren können sogar verdeckt eingebaut werden, wie z.B. hinter einer Abdeckung aus Kunststoff. Auch wenn der Sensor verschmutzt sein sollte, arbeitet er zuverlässig weiter, denn die Radartechnik wirkt durch dieses Material hindurch.

Radarsensoren bieten gegenüber den herkömmlichen Bewegungsmeldern eine Reihe von Vorteilen:

  • Die Schaltfunktion kann abhängig von der Bewegungsrichtung eingestellt werden
  • Die Detektionsempfindlichkeit ist einstellbar
  • Ein verdeckter Einbau ist möglich, z.B. hinter Kunststoffabdeckungen
  • Hohe Unempfindlichkeit gegen Verschmutzungen
  • Kurze Ansprechzeiten
  • Hohe Schutzart IP 68

Unsere Geräte sind als Bewegungsmelder und als Barrieren bestellbar.


Typische Anwendungsbereiche sind

  • Tür- und Torautomation
  • Vorraumüberwachung
  • Überwachung größerer Areale
  • Zutrittskontrolle
 

FAQ

Was ist ein Radar?

Radar ist die Abkürzung für „radio detection and ranging“. Das heißt frei übersetzt in etwa „Funkbasierte Ortung und Abstandsmessung“. Das beschreibt tatsächlich die wichtigsten Funktionen dieser Technologie, die sich Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts durchgesetzt hat. Aus der heutigen Zeit ist sie eigentlich nicht mehr wegzudenken. Denn Radar kommt an Land, auf dem Wasser, in der Luft und im Weltraum zum Einsatz. Und nicht zuletzt im Alltag der meisten Menschen, auch wenn denen das oft gar nicht bewusst ist. In der Regel wird der Radar-Sensor dann eingesetzt, wenn Gefahren rechtzeitig erkannt und verhindert werden müssen.

Wie funktioniert ein Radar-Sensor?

Ein Radar-Gerät sendet gebündelte elektromagnetische Wellen aus. Das wird als Primärsignal bezeichnet. In dem Moment, in dem dieses Signal auf ein Objekt trifft, wird es von dessen Oberfläche reflektiert. So entsteht ein Echo. Das Signal ändert seine Richtung, weil es zurückgeworfen wird. Dabei spricht man von einem Sekundärsignal. Das Radargerät fängt nun dieses Sekundärsignal wieder auf. Da zwischen Senden und Empfangen Zeit vergangen ist, kann daraus Information gewonnen werden. An dieser gemessenen Zeitspanne lässt sich nämlich die Entfernung des reflektierenden Objektes erkennen. Auf diese Weise funktioniert jedes Radar-System.

Wofür wird ein Radarsensor verwendet?

Durch das Messen von Primär- und Sekundärsignal werden wertvolle Informationen gewonnen. Weil er die Entfernung des Objekts vom Sender misst, kann ein Radarsensor zur Messung von Abständen verwendet werden. Mit diesem Verfahren arbeiten zum Beispiel die Parkassistenten moderner Autos. Umso mehr Daten gemessen werden, desto mehr Informationen lassen sich daraus ableiten. Deshalb ist ein Radarsensor auch zur genauen Positionserfassung verwendbar. So kann man zum Beispiel den aktuellen Aufenthaltsort von großen und bewegten Objekten wie Zügen genau bestimmen. Aber auch auf Baustellen oder in Waschstraßen werden Positionen erfasst, um Kollisionen verschiedener Objekte zu verhindern.

Was leistet ein Bewegungsmelder?

Eine typische und alltägliche Verwendung von Bewegungsmeldern sind Bewegungsschalter. Die schalten beispielsweise das Licht automatisch ein, wenn sie eine Bewegung wahrnehmen. Also zum Beispiel, wenn Menschen einen bestimmten Raum betreten. Doch wenn sich nichts bewegt, bleibt das Licht ausgeschaltet. Dadurch kann mit langfristiger Planung sehr viel Energie gespart werden, sowohl im privaten Haushalt als auch im gewerblichen Bereich. Oder der vom Radarsensor ausgelöste Schalter öffnet eine Automatiktür. Zum Beispiel von Geschäften oder von öffentlichen Gebäuden. Dann sorgt die Technologie für größere Bequemlichkeit und auch nicht zuletzt für Barrierefreiheit.

Was ist der Unterschied zur Infrarot-Technik?

Ebenso alltäglich ist die Verwendung von Bewegungsmeldern im Bereich Sicherheit. Ein Bewegungsmelder kann eine automatische Zugangs- und Zufahrtkontrolle leisten. Denn er erkennt selbständig, wenn eine Person oder ein Fahrzeug einen bestimmten Bereich passieren. Grundsätzlich gibt es Bewegungsmelder mit Infrarot-Technik und solche mit Radartechnologie. Der Vorteil der Radarsensoren ist, dass sie auch ermitteln können, in welche Richtung sich bestimmte Objekte bewegen. Deshalb werden sie häufig zur Steuerung von Torsystemen benutzt.

Was sind die Vorteile von Dietz Radarsensoren?

Die Detektionsempfindlichkeit der Dietz Radarsensoren ist genau einstellbar. So können störende Signale ausgeblendet werden, zum Beispiel die Bewegungen von Passanten oder von Bäumen im Wind. Unsere Sensoren sind sehr unempfindlich gegenüber Verschmutzungen, auch wenn sie stark sind. Daher leisten sie auch in Außenbereichen sehr gute Dienste. Die Schaltzeit unserer Radarsensoren kann individuell eingestellt werden. Sie bestimmt, wann das Gerät reagiert, nachdem es ein Objekt erkannt hat. Die Montage von Dietz Bewegungsmeldern ist generell einfach. Sie können horizontal oder vertikal montiert werden, je nachdem welcher Messbereich benötigt wird.

Was sollte man bei der Einrichtung von Radarsensoren beachten?

Es gibt sehr unterschiedliche Modelle von Bewegungsmeldern. Die erledigen jeweils sehr spezifische Aufgaben. Der Einbau der Sensoren hängt sehr stark vom konkreten Verwendungszweck ab. Daher müssen die individuellen Umstände und Anforderungen vor Ort genau ermittelt werden, bevor die Montage beginnt. Grundsätzlich gilt: Wenn ein Radar-Bewegungsmelder im Innenbereich montiert wird, sollte er sich nicht in der unmittelbaren Nähe von Leuchtstofflampen befinden. Denn dort kann nicht die komplette Empfindlichkeit genutzt werden.

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